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Der Palliative Liaisondienst (PLD)

Ein auf den ersten Blick ungewöhnlicher Name für ein palliativmedizinisches Angebot, welches sich an alle Fachrichtungen (Stationen) der Klinik links der Weser richtet und seit 2008 besteht.

Schwerkranke Menschen, die einer Behandlung, Beratung und Begleitung im Sinne des Palliative-Care Konzeptes bedürfen, befinden sich auf allen Stationen der Klinik. Nicht immer ist eine Verlegung dieser Patienten auf die Palliativstation sinnvoll, möglich oder von den Betroffenen gewünscht. Seit 2008 besteht für alle Stationen die Möglichkeit, das Team des "Palliativen Liaisondienstes", eine Palliativärztin und eine Fachpflegekraft für Palliative-Care, in die Behandlung mit einzubeziehen. Gemeinsam mit den Ärzten und Pflegekräften der jeweiligen Station wird dann das weitere Vorgehen für den stationären Aufenthalt im Sinne der Wünsche und Bedürfnisse der Patienten/ Patientinnen geplant. Wo nötig werden weitere Dienste der Klinik in die Versorgung mit einbezogen, wie z.B. Sozialdienst, Physiotherapie, Atemtherapeutin. Darüber hinaus bietet die Palliativpflegekraft den Patienten/Patientinnen regelmäßige entlastende Gespräche an und klärt mit ihnen und den Zugehörigen, wie die Versorgung nach dem Krankenhausaufenthalt gestaltet werden kann.
Notwendige Hilfen werden dann über den Sozialdienst des Krankenhauses in die Wege geleitet. Ziel ist es den Patienten und Zugehörigen Hilfe zur Selbsthilfe zu ermöglichen, Hilfestellung bei der Auseinandersetzung mit der Erkrankung zu leisten und tragfähige Versorgungskonzepte für die Zeit nach dem Krankenhausaufenthalt in die Wege zu leiten. So bietet dieses aufsuchende Angebot nicht nur Hilfe und Unterstützung für die Betroffenen und ihre Zugehörigen, sondern entlastet auch Ärzte und Pflegekräfte der jeweiligen Stationen und vermittelt in der täglichen Arbeit palliative Kenntnisse.

 

Die Leistungen des "Palliativen Liaisondienstes" umfassen:

Individuelle Symptomkontrolle bei z. B. Schmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Luftnot u.a. belastenden Symptomen und die regelmäßige Überprüfung und Anpassung der angesetzten Therapie

Psychosoziale Begleitung der Patientinnen und Patienten und ihrer Zugehörigen

-Hilfestellung bei der Auseinandersetzung mit der Erkrankung

-Förderung der Kommunikation zwischen Patientinnen, Patienten und ihren Zugehörigen

-Begleitung in der Sterbephase

Unterstützung bei der Entwicklung von Zukunftsperspektiven; Beratung und Hilfe bei der Umsetzung, Klärung und Hilfe in Fragen der weiteren Versorgung (z.B. Antrag auf Leistungen aus der Pflegeversicherung, Ambulante Hilfen, SAPV, Hilfsmittel etc.)

Unterstützung des Stationsteams bei den Themen Sterben, Tod und Trauer

 

Der Palliative Liaisondienst ist unter folgender Telefonnummer zu erreichen:

Petra Butt, Palliativärztin

Jutta von Krogh: 0421/ 879-1554 (Palliative-Care Pflegefachkraft)